Familie

Gerechte Aufteilung des Haushalts – Wer macht was?

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Um Streitigkeiten im Haushalt zu vermeiden, teilen sich Ehepartner in der Regel die Aufteilung verschiedenster Arbeiten. Während sich Frauen zunächst um das Putzen der Bäder kümmern, schwingen Männer auch mal gern den Staubsauger oder erledigen den Wocheneinkauf. Trotz einiger Umfragen bleibt jedoch weiterhin klar, dass Frauen zumeist den Löwenanteil der Hausarbeit übernehmen. Ein Bestand, der auch dann und wann zu Ehekrisen führen kann.

Zeit für Veränderungen

Ob in der Eigentumswohnung, im Fertigteilhaus oder im Mehrfamilienhaus – die meisten Männer drücken sich nicht unbedingt vor der Arbeit, sie sehen nur die Baustellen nicht derart, wie es Frauen zuweilen tun. Damit soll jedoch nicht die Allgemeinheit in einen Topf geschmissen werden. Es gibt sicherlich Herren der Schöpfungen, die ihren Frauen zahlreiche Arbeiten abnehmen und dies zumeist besser bewerkstelligen können als manch eine Haushälterin. Dennoch bleibt das Klischee noch ganz oft vertreten: die Frauen gehen in die Babypause und der Vater nebst Ehemann versorgt die Familie, geht demnach seiner beruflichen Tätigkeit nach, während die Mutter und Ehefrau Zuhause den Feudel von Raum zu Raum schiebt.

Einige Männer ergreifen indes immer mehr die Möglichkeit, selbst in Elternzeit zu gehen, sich um Kind und Kegel und auch um den Haushalt zu kümmern. Dennoch nutzen nicht alle Väter diese Option, da dies immer noch mit finanziellen Einbußen verbunden ist. Zahlreiche Frauen wünschen sich indes eine Zeit der Veränderung: Zeit, die für den Nachwuchs bestimmt ist und auch Unterstützung im Haushalt bedeutet.

Arbeiten aufteilen und verhandeln

Welches Paar ist nicht für Verhandlungen bereit? Mittlerweile können Partner, die sowohl in Vollzeit oder Teilzeit arbeiten, sehr gut mit der Aufteilung von Hausarbeiten umgehen. Ganz gleich, ob es sich um

  • Kinderbetreuung
  • Einkaufen
  • Staubsaugen
  • Wischen
  • Putzen
  • Staubwischen
  • Fensterreinigung
  • Erledigung von Büroaufgaben

und anderes handeln mag – eine gerechte Aufteilung ist nicht nur erleichternd, sondern schützt vor ehelichen Auseinandersetzungen. Dabei ist es durchaus sinnvoll einen Plan zu erstellen, der allen Beteiligten die Aufgaben in Erinnerung ruft. Somit hat jeder sein Soll im Haushalt zu erfüllen.

Verteilung der Arbeiten nach Plan

Es ist nicht verkehrt, einen Haushaltsplan aufzustellen. Dabei können sogar Kinder eingebunden werden, die auch einige leichte Aufgaben erhalten. Wichtig dabei ist

  • Verantwortungen abzustecken und Kindern etwas zuzutrauen.
  • Tätigkeiten klar zu verteilen.
  • detaillierte Pläne anzulegen, in denen die Wochentage nebst Aufgaben zu erfüllen sind.

Nicht nur Frauen und Männer, sondern auch Kinder können somit zu einem erfolgreich geführten und gerecht aufgeteilten Haushalt beitragen. Wichtig ist, nicht alles allzu streng anzusehen. Kann ein Kind beispielsweise eine Aufgabe nicht perfekt ausführen, so ist rügen sicherlich keine gute Lösung. Auch bei abgesprochenen Tauschangeboten, was die einzelnen Aufgaben betrifft, können sicherlich passable Ergebnisse getroffen werden. Maßgeblich ist, dass alle in der Familie an einem Strang ziehen – somit bleiben Arbeiten im Haushalt sicherlich nicht lange liegen und alle können zu einem erfolgreichen Tag beisteuern.

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