Küche

Küchenrückwand aus Acrylglas: Schick und praktisch zugleich

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In vielen Familien bildet die Küche den Mittelpunkt des Haushalts. Die Familienmitglieder treffen sich zu gemeinsamen Mahlzeiten und besprechen den Tag. Im Gegensatz zu früheren Zeiten sprudeln aber meist keine fettigen Soßen auf der Herdplatte. Gesundes Essen liegt im Trend und mit den Ernährungsgewohnheiten der Menschen ändert sich auch die Kücheneinrichtung. Beispielsweise gerät die klassische Küchenrückwand aus Fliesen zunehmend in Vergessenheit. Inzwischen steht nicht die Praktikabilität in der Küche im Vordergrund, sondern das stylische Aussehen.

Koch- und Essbereich passen die Besitzer an das Gesamtkonzept der Wohnung an. Daher entscheiden sie sich häufig für offene Küchenbereiche, die einen Blick auf die schicke Küchenfront gewähren. Als Küchenrückwand findet beispielsweise Acrylglas Verwendung. Dieses erweist sich als bruchsicher und hitzebeständig. Mit dekorativen Mustern und Ornamenten versehen, verleiht es der Küche eine individuelle Note.

Welche Vorteile bietet die Küchenrückwand aus Acrylglas?

Acrylglas besteht aus einem glasähnlichen Kunststoff, der sich Polymethylmethacrylat nennt. Die Abkürzung lautet PMMA. Kunststoffplatten aus diesem Material warten mit den gleichen Vorteilen wie die klassische Fliesenrückwand auf. Der Glasersatz sorgt beispielsweise dafür, dass Kochspritzer und Fettreste nicht direkt auf die Wand gelangen. Auf die Weise profitieren die Nutzer von einer hygienischen Arbeitsfläche. Entsteht auf dem Acrylglas eine Verschmutzung, entfernen sie diese problemlos mit lauwarmen Wasser und Seife.

Alkoholhaltige Putzmittel und Lösungsmittel verursachen auf dem Material eine Spannungskorrosion. Dadurch drohen kleine Risse im Kunststoff, die auf die Dauer zum Bruch führen. Behandeln die Besitzer das Acrylglas pfleglich, brilliert dieses mit seiner unkomplizierten Wartung. Es gilt als langlebig und robust. Allerdings kommt es durch äußere Einwirkung zu unliebsamen Kratzern. Daher empfiehlt es sich, im Umgang mit Acrylglas Vorsicht walten zu lassen.

Entscheiden sich die Nutzer für die Küchenrückwand aus Acrylglas nach Maß, tauschen sie die Kunststoffplatten ohne Schwierigkeiten aus. Den Glasersatz bearbeiten Heimwerker problemlos, um ihn an individuelle Bedürfnisse anzupassen. Beispielsweise besteht die Möglichkeit, das Material einfach zu durchbohren oder zu schneiden.

Acrylglas punktet mit seiner Beständigkeit

Das Acrylglas kennen die Käufer beispielsweise unter dem Namen Plexiglas®. Dabei handelt es sich um eine spezifische Zusammensetzung des Materials und einen eingetragenen Markennamen. Andere Hersteller bezeichnen ihre Produkte als O-Glas oder Perspex. Der glasähnliche Kunststoff zeichnet sich durch seine Stabilität aus. Die Schlagfestigkeit übertrifft jene von Glas um das 30igfache. Dadurch erweist sich das Acrylglas als beständig und langlebig.

Einen weiteren Vorteil stellt das geringe Gewicht dar. Dank dieser Leichtigkeit montieren Heimwerker die Platten ohne fremde Hilfe. Durch die positiven Eigenschaften sowie das gute Preis-Leistungs-Verhältnis treffen die Kunststoffplatten als Küchenrückwand zunehmend auf Wohlwollen.

Die Acrylküchenrückwand auswählen – Wie geht das?

Bevor der Anbau der Kunststoffplatten erfolgt, suchen sich die Käufer eine Küchenrückwand aus dem gewünschten Acrylglas aus. Um die Küchenwand zu verkleiden, bietet sich das Material in gegossener Form an. Extrudierter oder gewalzter Glasersatz stellt keine gute Wahl dar. Dieser reißt unter Umständen bei der Bearbeitung. Weiterhin wählen die Nutzer zwischen einer transparenten oder farbigen Rückwand. Hierbei entscheidet der Stil der Küche, welche Variante sich eignet.

Viele Menschen wünschen an einer unifarbenen Küchenfront bunte Akzente. Beispielsweise finden sie bei verschiedenen Anbietern Acrylglas mit unterschiedlichen Mustern und Motiven. Eine weitere Alternative stellt das matte Acrylglas dar. In den Farben Opal oder Milchweiß kreiert dieses einen exklusiven Effekt in der Küche.

Wählen die Nutzer farbige Kunststoffplatten – beispielsweise mit einem Full Colour Bild bedruckt – erwarten sie mehrere Vorzüge. Dazu gehören:

  • ein individueller Stil in der Küche,
  • farbenfrohe Akzente, um das Gesamtbild aufzulockern,
  • die Unsichtbarkeit der dahinterliegenden Wand.

Letzteres bedeutet, für das Ausbessern der Wandfläche besteht keine Notwendigkeit. Sobald die Küchenrückwand aus Acrylglas ordnungsgemäß sitzt, fallen Unebenheiten oder Flecken an der Wand nicht auf. Wählen die Käufer dagegen eine durchsichtige Acrylwand, sollten sie vor dem Anbau die Wand bearbeiten. Andernfalls fallen Risse und unebene Stellen sofort ins Auge.

Entscheiden sich die Nutzer für ein Modell, bestellen sie anschließend die Kunststoffplatten. Diese dehnen sich nach dem Zuschnitt in der Regel aus. Daher gilt es, sie einen halben Zentimeter kleiner als gewünscht zu ordern.

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